11.12.2017 :: ###SPRACHE### :: ###DRUCKVERSION###
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Interaktive Karte der schottischen Leuchttürme

Für Seefahrer sind sie nach wie vor Fixpunkte auf ihrem Weg durch die Küstengewässer und damit nicht wegzudenken. Aber auch Nicht-Seefahrer erliegen mitunter ihrer Faszination: Leuchttürme spenden Zuversicht,  symbolisieren Verlässlichkeit in bewegter Umgebung, erst recht in stürmischen Zeiten.

 

Hier findet man Abbildungen und Daten dieser beeindruckenden technischen Bauwerke, die für ungeahnte Aha-Erlebnisse sorgen, wenn man sich mit der Thematik zu beschäftigen beginnt.

 

Wichtigste Erkenntnis zum Einstieg in das Thema: Die Familie Stevenson zeichnet maßgeblich verantwortlich für die 215 Leuchtturme auf schottischem Boden - und darüber hinaus. Sogar in Indien wurden Leuchttürme nach ihren Angaben gebaut. Das berühmteste Mitglied der Familie ist für Nichtexperten in Leuchtturmfragen wahrscheinlich Robert Louis Stevenson, der Schriftsteller und Autor, der sich - anders als Vater und Großvater - nicht dem Studium der Technik, sondern von Jura widmete und "nebenbei" so großartige Romane wie "Dr. Jeckyll und Mr. Hyde" oder "Die Schatzinsel" schrieb. Welche Überlegungen die Baumeister bei der Errichtung eines Leuchtturms anstellten, wird auf der Seite http://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtturm gut erklärt.

 

Der in unserer Aufstellung genannte Wert "Höhe" ist immer die Entfernung des Lichts von der Wasseroberfläche, berücksichtigt also sowohl die Höhe des eigentlichen Turms als auch die Höhe der Erhebung, auf der er steht. Die Strahlkraft des Leuchtfeuers wird in Candela gemessen, eine Einheit, die sehr deutlich auf ihren Namensgeber hinweist: die Kerze (aus dem Lateinischen für "Wachslicht"; vergl. auch engl. = candle für Kerze). Wer sich für diese physikalische Größe interessiert, findet beispielsweise bei Wikipedia ausführliche Erläuterungen zum Thema.

 

Die Leuchtkraft eines Leuchtturms wird maßgeblich durch das verwendete Linsensystem beeinflusst, seine Reichweite außerdem z.B. von der Gesamthöhe des Bauwerks und der Farbe des Lichts (meistens weiß, gelegentlich jedoch auch rot). Je länger man sich mit der Thematik befasst, desto erstaunter ist man über die Geschichten hinter diesen Signalen und desto mehr Bewunderung für die Erfinder und Gestalter dieser Bauwerke empfindet man.

 

Viel Spaß beim Stöbern!