19.10.2018 :: ###SPRACHE### :: ###DRUCKVERSION###
Sie befinden sich hier: Reiseberichte|Deutschland / MVP 2007 / 
Wappen MVP
Vorsicht am Bahnsteig...!
Hafen von Barth
Strand von Ahlbeck
Was spricht der GARMIN?
Ferienhäuschen
Hartnäckige Urlaubsgäste
Flusslandschaft

MVP - also: Mecklenburg-Vorpommern - ist eines von 16 deutschen Bundesländern. Vielleicht geht es manchen „Wessies“ ähnlich wie uns: mangels verwandtschaftlicher Bande dorthin ist uns der Osten der deutschen Republik auch mehr als 15 Jahre nach der Wiedervereinigung völlig unbekannt geblieben. Das sollte sich in diesem Jahr endlich ändern! Mindestens zwei der gemeinsamen drei Urlaubswochen wollten wir – in Abwesenheit unserer Tochter, die derweil Österreich unsicher machen würde - für unsere Entdeckungstour investieren.

 

Auf Anraten einer „Neu-Fünf-Land-“Kennerin interessierten wir uns zunächst für die Müritz, einem Binnensee mit typischer Landschaft, hörten aber mindestens ebenso viel Gutes über die Inseln Rügen und Usedom, sodass wir letztlich wieder auf das übliche Schema einer Rundreise verfielen. Unsere Internetrecherche förderte ein passendes Angebot des ADAC zutage (die Bedienung der dortigen Suchfunktion erfordert sehr, sehr viel Geduld!), das in der Urfassung neun Reisetage und vier Stationen umfasst, und zwar

  • Kühlungsborn an der Ostseeküste,
  • Barth, ein Küstenort vor Fischland-Darß-Zingst,
  • Ahlbeck auf Usedom sowie
  • Waren an der Müritz.

Wir entschieden uns für eine Umkehrung des Reisewegs und verlängerten den Aufenthalt am Start- und am Zielpunkt jeweils um 3 Nächte, sodass wir auf insgesamt 15 Reisetage (5. - 19. Juli 2007) verteilt auf vier Stationen kamen. Was in Schottland wunderbar funktioniert hatte, dürfte auch in Deutschland klappen, waren wir überzeugt.


Mit ins Reisegepäck kam auch diesmal unsere technische Grundausstattung, also das Laptop (in der Hoffnung, Hotels mit W-LAN-Anschluss zu haben), unser Navigationssystem sowie der GARMIN zum Geocachen (Grundinformationen zu diesem Hobby findet ihr hier!). Zu Hause hatten wir uns ungefähr 500 Caches heraus gesucht, die entweder entlang unserer Reiseroute liegen würden oder die wir vor Ort finden müssten. Letztlich haben wir 45 davon gesucht, gefunden und geloggt – und sind wiederum an Orte gekommen, die wir ohne unsere „Schatzsuche“ womöglich nie besucht hätten. Der Einsatz von Kartenmaterial und GPS hat sich also wieder einmal gelohnt!


Unsere Unterkünfte gehörten zur Ringhotel-Kette und waren trotz gleichem Standard (4-Sterne-Kategorie) recht unterschiedlich im Service-Angebot. Die separat zur Standard-Reise gebuchten Tage am Start- und Zielpunkt beinhalteten bewusst lediglich Übernachtung und Frühstück, während die Kernzeit mit Halbpension gebucht war. So kamen wir - zusätzlich zu den sehr umfangreichen Frühstücksbuffets - abends zu teils ausgefallenen und überwiegend sehr schmackhaften 3- respektive 4-Gänge-Menüs in den gebuchten Hotels.

 

Manche Speisekarte las sich so interessant, dass wir liebend gern auf die vorgegebene Menüauswahl verzichtet und a la Carte gegessen hätten. Nur in einem der hoteleigenen Restaurants fühlten wir uns nicht recht wohl, was weniger mit der Qualität der Speisen zu tun hatte, wohl aber mit der dortigen Atmosphäre (dazu mehr im Bericht). Links zu den gebuchten Hotels sind im Reisebericht zu finden. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!