18.10.2017 :: ###SPRACHE### :: ###DRUCKVERSION###
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Typischer Herbstschmuck: Kürbisse
In Winsen an der Luhe
Typische Heide-Pflanzen: Ilex und Wacholder
Wahrzeichen von Lübeck: Hostentor

Richtung Norden ...!

Unsere Hauptreisezeit war in diesem Jahr in den Herbst gerutscht, was für Sonnenanbeter sicherlich ein herber Schlag gewesen wäre. Unser Schwerpunkt lag und liegt urlaubstechnisch allerdings ganz klar auf Wander- und Fototour, verbunden mit dem Wunsch, beruflichen Stress auf keinen Fall durch Urlaubsstress zu kompensieren und Menschenansammlungen sowie hochsommerliche Temperaturen weitestgehend zu meiden. Angeregt durch einen Erlebnisbericht guter Freunde, die im Frühjahr ein paar Tage in Lübeck verbracht hatten, orientierten wir uns wieder einmal gen Norden und stießen bald auf die Lüneburger Heide als Wander- und Naturparadies. Ruhe und Erholung sollten wir dort auf alle Fälle finden, Herbstnebel auf Heidelandschaften machten sich vermutlich ganz hervorragend auf Fotos und traditionsreiche Hansestädte wie Lüneburg und Lübeck würden zudem unseren ausgeprägten Wissendurst um die Historie unserer Heimat stillen.

 

Zu unserer Überraschung waren wir nicht die einzigen, die im Oktober die Heide besuchen wollten, wie sich schnell an den Antworten auf unsere Unterkunftsanfragen zeigte. Dabei erstreckte sich doch die Heideblühte über die Monate August und September und war demnach vorbei. Merkwürdig! Ein Blick in den Kalender offenbarte, dass möglicherweise der Nationalfeiertag am 3. Oktober dafür gesorgt haben könnte, dass eine Welle von Kurzurlaubern das Angebot verknappt hatte. Aha!

 

Letztlich verzichteten wir aufgrund der dortigen Übernachtungspreise auf eine Buchung direkt in Lüneburg und verfielen auf eine kleine Hotelpension am Rande des Naturparks Lüneburger Heide, deren Internetauftritt ebenso überzeugte wie das Preis-/Leistungsverhältnis: das Landhaus Calluna in Undeloh. Fast zwei Wochen Zeit gaben wir uns für diesen Teil der Tour. Den Abschluss bildete Lübeck, wo wir im Baltic Hotel abstiegen, in dem auch unsere Freunde zu angemessenen Kosten untergekommen waren. Hier kamen noch einmal fünf Nächte hinzu. Danach hatten wir uns hoffentlich gut erholt und unserem Fotofundus einige schöne Aufnahmen hinzugefügt. Toi, toi, toi!