22.06.2017 :: ###SPRACHE### :: ###DRUCKVERSION###
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Gesamtstrecke: rund 3000 km

Dreiwöchige Großbritannien-Rundreise im Frühsommer 2014

Nach acht Jahren, in denen wir unsere Urlaube hauptsächlich in Deutschen Landen verbracht hatten, wollten wir endlich wieder Schottland besuchen - diesmal mit großem Fotogepäck. Dieses entscheidende Kriterium schloss eine Flugreise von vornherein aus, was nicht weiter tragisch ist, denn es gibt ja gute Alternativen.

 

Weil Großbritannien nun einmal aus mehr als nur Schottland besteht, stellten wir unserer bewährten Reiseagentur Umfulana die Aufgabe, uns nun auch Wales und England etwas näherzubringen. Schwerpunkte sollten in jedem Fall die Insel Skye im Norden Schottlands und außerdem der Snowdownia Nationalpark in Wales werden. Dafür planten wir insgesamt drei Urlaubswochen (Zeitraum: Ende Mai bis Mitte Juni 2014) sowie eine Reise im eigenen Wagen ein.

 

Ursprünglich hatte Umfulana uns mit der Fähre von Amsterdam nach Newcastle fahren lassen wollen (selbst zu buchen, knapp 17 Stunden Fahrzeit). Das hätte eine Nacht auf der Fähre bedeutet und zu nicht ganz unerheblichen Mehrkosten (Kabine, Abendessen/Frühstück) geführt. Wir haben uns stattdessen für die Fähre zwischen Dünkirchen und Dover entschieden, ohne an der vorgeschlagenen Route zu rütteln. Eine Umstellung der Reiseroute kam uns erst im Verlauf der Reise in den Sinn und wäre womöglich die bessere Alternative gewesen. Von Anfang an bestand die Reise aus acht fabelhaften Stationen. Den notwendigen Zwischenstopp auf der Hinfahrt vor der ersten Station in den schottischen Highlands legten wir in Doncaster ein. Das Quartier hatten wir uns eigenständig im Internet gebucht. Es war nicht weiter erwähnenswert.

 

Natürlich könnte man solche Rundreisen auch komplett in Eigenregie organisieren. Wenn aber selbst die Profis von Umfulana bei der Vielzahl an Quartieren zum gewünschten Reisezeitpunkt einigermaßen ins Schwitzen kommen, dann lehnen wir uns lieber entspannt zurück und freuen uns am Ergebnis. Der ausgearbeitete Reiseverlauf veranlasste unseren Freundeskreis zur Nachfrage, ob wir denn so etwas wie einen besonderen Hochzeitstag zu feiern hätten. Hatten wir nicht! Die Reise war allerdings wirklich ein Hammer. Insbesondere Wales wird uns bestimmt noch einmal wiedersehen. Und nun geht es ins Detail.