23.05.2017 :: ###SPRACHE### :: ###DRUCKVERSION###
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Entlang der Mosel
Am Deutschen Eck bei Koblenz
Zinnen der Burg Eltz
Die Saarschleife
Viel zu sehen rund um Wasserliesch
Im Weinberg bei Nittel

Herbsturlaub an der Obermosel

Was stellen wir uns vor, wenn wir an einen Urlaub an der Mosel denken? Weinberge, Mosel-Saar-Ruwer, Weinprobe; Saarschleife, Schifffahrt, Burgen; Koblenz, Bernkastel-Kues, Trier. OK, genau das - und einiges andere mehr - hatten wir auch vor Augen, als wir für unseren Aufenthalt im September 2015 unsere Ferienwohnung in Wasserliesch an der Obermosel buchten. Wasserliesch? Kennt kein Mensch, liegt allerdings günstig wenige Kilometer von Trier entfernt in der Nähe der Saarmündung kurz vor der Luxemburgischen Grenze. 

 

Wie kommt man da hin? Per Auto alles kein Problem! Auf direktem Wege vom Ruhrgebiet aus erreicht man Wasserliesch innerhalb von rund drei Stunden. Kann man machen, muss man aber nicht. Gemäß dem Motto "der Weg ist das Ziel" schlugen wir den deutlich längeren Weg ein, und zwar Richtung Koblenz - Stichwort: Deutsches Eck! - und dann immer an der Mosel entlang. Diesseits und jenseits des Ufers reihen sich nicht nur Weinberge, sondern auch pitoreske Örtchen aneinander, weshalb wir diese Anfahrt als die bessere Alternative betrachten. Wer nicht unbedingt sieben Stunden im Auto (oder mehrere Tage im Fahrradsattel) zubringen möchte, mag das anders sehen. Unbenommen.

 

Aus vielerlei Gründen lohnt es sich, mobil zu sein, wenn man in Wasserliesch seinen Urlaub verbringt - entweder per Rad oder per Auto (oder beides - siehe auch Kapitel "Essen und Trinken"). Dass Wasserliesch nicht nur für den Straßenverkehr gut angebunden ist, sondern auch in der Nähe zweier Flughäfen liegt, konnten wir jeden Tag am Himmel über uns erkennen: Die Flughäfen Frankfurt/Hahn (1 h entfernt) und vor allem Luxemburg (30 Minuten entfernt) scheinen gut zu tun zu haben. Die Schlagdistanz zu Luxemburg sollte sich beim später fälligen Tankstop als günstig erweisen: Der Liter Diesel kostete kurz hinter der Grenze fast 30 ct weniger als rund um Trier!

 

Wettertechnisch hatten wir erstaunlich viel "flüssigen Sonnenschein" statt goldenem Herbst, und auch von der Vorstellung, direkt im Weinberg zu wohnen, mussten wir uns vor Ort verabschieden. Das hatten wir bei Buchung völlig missverstanden. Warum es sich trotzdem ausgezahlt hat, fast zwei Wochen lang an Mosel und Saar zu urlauben, erfahrt ihr im folgenden Reisebericht. Viel Spaß!

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