21.08.2019 :: ###SPRACHE### :: ###DRUCKVERSION###
Sie befinden sich hier: Reiseberichte|Deutschland / MVP 2007 / Donnerstag, 5. Juli / 
Übersichtskarte Waren/Müritz
Hier geht's lang!
Reise nach Jerusalem?
Hafenszene
Schwanenfamilie
Rundfahrtschiff

Über Jerusalem nach Waren

Unser erster Urlaubsort sollte Waren an der Müritz werden. Im Ringhotel „Villa Margarethe“ sollten wir bis zum 10. Juli bleiben. In Anbetracht der Tatsache, dass bei freien Straßen und Autobahnen die gut 570 Kilometer in etwa sieben Stunden zu bewältigen sein würden, ließen wir uns mit unserem Aufbruch bewusst Zeit. Erst gegen 10 Uhr ging es schließlich los. Etwas Skeptisch hatten wir uns Regenzeug und warme Jacken eingepackt, um gegen alle Unbillen des bis dahin recht regnerischen Sommers gewappnet zu sein. Die ersten Kilometer verbrachten wir dann auch prompt auf regennassen Straßen. Aufgrund einer Stauwarnung verließen wir kurz vor Hamburg die Autobahn und kämpften uns über Landstraßen durch. Damit verlängerte sich unsere Reisezeit nicht unbeträchtlich. Dass wir dabei sogar über Jerusalem fahren würden, hätten wir allerdings nicht gedacht. Sicherheitshalber legten wir kurze Zeit später erst einmal einen Tankstopp ein und erreichten letztlich unser Hotel gegen 18 Uhr.

 

Die Dame am Empfang begrüßte uns ausgesprochen freundlich und ließ uns zunächst die Anmeldung ausfüllen. Daraufhin erhielten wir unseren Gästepass als Beleg dafür, dass wir unsere Kurtaxe ordnungsgemäß entrichtet hatten. Dass unser Aufenthaltszeitraum mit 5. bis 8. Juli eingetragen war, wunderte uns zwar, aber wir hielten das nicht für so wichtig, um direkt Alarm zu schlagen - schließlich sagten unsere Reise-Vouchers etwas anderes und die Reise war im Voraus bezahlt! Später sollte sich das rächen. Außerdem stellte sich heraus, dass in diesem Hotel zwar ein W-LAN-Anschluss verfügbar, die Gebühren mit 4,50 pro halbe Stunde recht üppig sein würden und zudem die notwendigen Karten vergriffen seien. Erst am kommenden Tag wären wieder welche erhältlich, vertröstete uns die Rezeptionistin. Spontan beschlossen wir, nach einem Internet-Cafe Ausschau zu halten, sobald wir in den Ort kommen würden. Auf unserem Zimmer erwartete uns wie zum Ausgleich ein Obstteller und eine Flasche Wasser, von deren kostenloser Verfügbarkeit wir allerdings erst einige Tage später erfuhren – als wir auf Halbpension wechselten, worin solche Sonderleistungen nicht inbegriffen waren. Da prangte dann nämlich ein Preisschild an der Flasche (3,50 Euro!). Ein vorheriger Hinweis wäre gut gewesen, bedauerten wir.


Nach einer kurzen Verschnaufpause machten wir uns auf ins kleine, aber ansprechende Restaurant und beschlossen diesen Tag mit frisch gezapftem Bier und gutem Essen. Die Eroberung „Meck-Poms“ konnte losgehen.