24.03.2019 :: ###SPRACHE### :: ###DRUCKVERSION###
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Monument am Freisneck-See
See-Blick
Obdachlose Schnecke
Miniatur-Frosch
Echte Wisente
Geschnitzte Wisente

Waren und Umgebung: Tierisch viel zu sehen!

Bereits vor 8 Uhr saßen wir beim Frühstück. Dort erwartete uns nicht nur ein üppiges Buffet, sondern auch ein hausgemachtes Nachrichten-Blättchen u. a. mit der Wetterprognose für diesen und den folgenden Tag: 60 - 70 Prozent Regenwahrscheinlichkeit – na, das fing ja schon gut an! Unbeirrbar griffen wir zu unseren Regenjacken und begaben uns auf unsere erste Tagestour in die nähere Umgebung. Wir verließen uns dabei auf die Tatsache, dass Geocacher ihre Verstecke meist an besonders sehenswerten Örtlichkeiten positionieren, und richteten uns nach den angegebenen Koordinaten. Damit lagen wir wieder einmal goldrichtig!

 

Nur wenige Autominuten außerhalb von Waren lag ein beschaulicher See, der Feisnecksee (am einsamen Parkplatz waren wir dank mäßiger Beschilderung schon vorbeigefahren), der trotz des unbeständigen Wetters bereits ein älteres Ehepaar zum Baden gelockt hatte. Bei besseren Witterungsverhältnissen hätten wir eventuell eine Umwanderung gewagt (ca. 8 km insgesamt). So jedoch bewunderten wir kurz die bemerkenswerte Flora und Fauna und setzten unseren Weg lieber per Auto fort.

 

Der nächste Stopp führte uns in den Bärenwald bei Stuer. Dass man hier tatsächlich (relativ) frei lebende Bären beobachten kann, war eine echte Überraschung für uns. Im kleinen Imbiss beim Eingang finden gesundheitsbewusste wie anspruchslose Esser Speisen und Getränke zu moderaten Preisen.

 

Inzwischen war es Nachmittag geworden und wir begaben uns für einen Capuccino und ein Eis zurück in den Stadthafen. Außerdem besorgten wir uns im Haus des Gastes einen Stadtplan, ein Gastgeberverzeichnis und den HB Bildatlas Mecklenburg-Vorpommern. Die Reiseführer dieser Serie hatten uns bereits in anderen Zielgebieten gute Dienste geleistet und sollten auch in dieser Gegend hilfreiche Tipps liefern.

 

Die Altstadt von Waren war zu dieser Zeit gut besucht und bot eine Reihe von netten Geschäften und Gassen mit zum Teil sehr schön renovierten alten Häuserzeilen. Da wir vor dem Abendessen noch Lust auf ein wenig Schatzsucherei hatten, machten wir uns noch einmal auf den Weg. So kamen wir unvermutet an das Wisentreservat auf dem Damerower Werder. Das neue Besucherzentrum am Reservat war bereits geschlossen, sodass wir nur einige wenige Tiere jenseits des großen Gatters betrachten konnten. Zu bestimmten Fütterungszeiten (täglich 10 Uhr und 15 Uhr) kann man die großen Tiere aus der Nähe beobachten. Eine echte Attraktion!

 

Zufrieden mit der Ausbeute an Funden und Sehenswertem kehrten wir zurück ins Hotel, wo wir ein weiteres sehr leckeres Abendessen verspeisten.