23.08.2019 :: ###SPRACHE### :: ###DRUCKVERSION###
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Marienkirche in Röbel
Blick auf die Müritz
Auf dem Holzweg
Kirche von Dambeck
Kirchenruine
Geschichte der Kirche
Hubbrücke von Plau
Bootshäuser an der Elde bei Plau
Abbruchreif?

Zwischen Röbel und Plau am See

Auf dem Weg vom Frühstück zurück ins Zimmer stoppten wir kurz an der Rezeption, um uns doch einmal diese merkwürdige Datierung unseres Aufenthaltes erklären zu lassen. Es stellte sich heraus, dass man von zwei unterschiedlichen Buchungen ausgegangen war, die nichts miteinander zu tun hätten: einmal die Rundreise mit Halbpension, einmal die drei Übernachtungen vor dem eigentlichen Rundreisebeginn. Die nette Dame versprach uns jedoch, dass dies keine Auswirkungen auf unseren Verbleib haben würde. „Sie müssen jetzt nicht noch für zwei Tage umziehen“, lautete die beruhigende Auskunft. Dann ist ja gut, dachten wir.

 

Zufrieden brachen wir zur heutigen Tour auf. Sie führte uns Richtung Süden nach Röbel, dann weiter westlich nach Plau am See und von hier zurück nach Waren. Auch entlang dieser Strecke lagen einige Caches, die wir nebenbei heben wollten.

 

In Röbel eingetroffen wanderten wir trotz der Gewitterwolken am See entlang, von wo wir beispielsweise die alte Marienkirche des Ortes sehen konnten. Wer den Aufstieg nicht scheut, soll von der dortigen Aussichtsplattform einen grandiosen Blick über den See und den Ort haben. Wir entschieden uns jedoch für eine Fortsetzung unseres Spaziergangs entlang des Ufers, bei dem wir neben einigen Regentropfen überraschend viel Sonnenschein einfangen konnten. Nach einer kurzen Kaffee-Pause im Stadthafen mit Blick über den See fuhren wir weiter Richtung Plau.

 

Dank unseres Hobbies fanden wir einen wunderschönen Waldweg, der uns über eine mit Holzplanken befestigte Sumpflandschaft zu einem versteckt gelegenen See führte. Die Einheimischen sagen wohl Glienholz (Hermeshöhe) zu dieser Gegend. Hier genossen wir kurz die Ruhe und Beschaulichkeit des Ortes und strebten dann der nächsten Fundstelle zu, der Kirchenruine von Dambeck


In Plau hatten wir zunächst Schwierigkeiten mit der Parkplatzsuche. Erst nach einiger Herumkurverei stießen wir in einer Seitenstraße in der Nähe des Plauer Wahrzeichens, der Hubbrücke, auf einen ausgeschilderten Parkplatz und erkundeten die Ortschaft ohne schlechtes Gewissen. An der Elde entdeckten wir eine Reihe von Bootshäusern, die malerisch entlang des Ufers standen. Die kleine Wasserstraße ist im Sommer viel befahren, sodass man stets das Passieren der unterschiedlichsten Bootstypen miterleben kann.

 

Während Boote und Brücke einen tadellosen Eindruck machten, hatten wir bei einigen der angrenzenden Fachwerkhäusern schon einige Bedenken hinsichtlich der Baustatik. Aufgrund der fortgeschrittenen Abendstunde kehrten wir in eins der Fischlokale ein und genossen frischen Räucherfisch und Matjes bevor wir uns auf den Rückweg nach Waren machten.

 

Bei unserem Eintreffen im Hotel fanden wir eine Nachricht der Rezeptionistin vor, die uns nun weniger schmeckte: wir mussten entgegen aller optimistischen Auskünfte nun doch für die folgenden beiden Nächte das Zimmer wechseln. So ein Umstand! Also stand für den Folgetag vor unserem Aufbruch ein erneutes Zusammenpacken unserer Habseligkeiten an. Das Umräumen selbst wollte das Hotelpersonal übernehmen. Immerhin, grummelten wir.