16.01.2019 :: ###SPRACHE### :: ###DRUCKVERSION###
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Unser Hotel - super!
Strand von Kühlungsborn
Ganz schön voll hier!
Bitte recht freundlich!
Blick von der Seebrücke
Typenschild von "Molli"

Meer, Stand - Kühlungsborn

Frühstück und Auschecken hatten wir bewusst früh gewählt, sodass uns der baustellenbedingte Stau in Rostock nicht wirklich aus der Bahn warf. Wegen des nun doch sehr sonnigen Wetters musste allerdings jedes freie Stück Haut bedeckt werden, was insbesondere den linken Arm des Fahrers betraf, worauf sich ein prächtiger Sonnenbrand zu entwickeln drohte. Eine locker übergeworfene Jacke verhinderte Schlimmeres, nicht aber das Schwitzen in unserem unklimatisierten Auto.

 

Hätten wir geahnt, dass sich der Warnhinweis „Tall Charge“ (Hohe Gebühr) unseres Navis auf die gebührenpflichtige Autofähre von Warnemünde bezog (PKW-Transport: 2,80 Euro, Fußgänger: 1,20 Euro), wir hätten lieber die Fahrt durch die Innenstadt von Rostock vermieden. Das hat man davon, wenn man sich „mal“ auf die Technik verlässt und Gebühren (in zugegebenermaßen bis dahin unbekannter Höhe) scheut!

 

Bereits zur Mittagszeit überraschten wir den Empfang im Hotel „Strandblick“ in Kühlungsborn (Ost) mit unserem Eintreffen. Wie zu erwarten war, mussten wir auf die Bereitstellung unseres Zimmers noch etwas warten und machten es uns auf der schönen Terrasse bei kühlen Getränken gemütlich. Von Anfang an fühlten wir uns hier pudelwohl, was nicht nur am überaus freundlichen Service des Hauses lag, sondern auch an unserem komfortablen Zimmer mit kleinem Balkon zur ruhigen Hofseite und – last but not least – an der lang ersehnten kostenlosen W-LAN-Nutzung. Umweltbewusste Reisende werden begrüßen, dass alle Toiletten des Hauses mit aufgefangenem, filtriertem Regenwasser versorgt werden.

 

Der recht gut bemaßte (und absichtlich nicht bestückte Kühlschrank) ersetzt die sonst übliche Minibar mit dem Angebot, sich zu vergleichsweise moderaten Preisen im Hotel mit Getränken eindecken zu können (beispielsweise 0,7 l Wasser – 2,50 Euro). Wer Minibar-Preise kennt, wird das als recht angenehm empfinden.

 

Nach der wohlverdienten Dusche steuerten wir bei bestem Sommerwetter zielsicher die Uferpromenade an. Von der dortigen Seebrücke schossen wir unsere ersten Fotos vom offenbar gut besuchten Sandstrand, der sich über mehr als 3 Kilometer erstrecken soll. Herrlich! Von der Fahrt und der vielen Sonne waren wir recht schnell ziemlich geschafft und begaben uns zurück ins Hotel, wo wir uns vor dem Abendessen noch ein paar Drinks an der Bar gönnten. Satt und zufrieden fielen wir schon früh in unsere Betten und nahmen uns für den Folgetag einen Ausflug mit der Schmalspurbahn „Molli“ ins benachbarte Bad Doberan vor.