15.06.2019 :: ###SPRACHE### :: ###DRUCKVERSION###
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Rerik
Strand von Poel
Königsstuhl
Rasender Roland on tour
Strandszene auf Rügen
In der Ruhe liegt die Kraft!
Am Wasser
Zwei besondere Vögel

Resumée zum Abreisetag

Mit unerwartet sonnig-warmem Wetter wartete unser Abschiedstag auf. Für die Rückfahrt hätten wir uns im Grunde eher bedeckten Himmel gewünscht, denn ohne Klimaanlage im Auto werden sommerliche Fahrten zur Bewährungsprobe für jedes Deodorant. Zeit für ein paar abschließende Gedanken zu unserer Tour.

 

Die Aufenthalte auf Rügen und Fehmarn hatten sich absolut gelohnt. Wir hatten bestes Reisewetter und eine Menge vom Land gesehen – was will man mehr?! Auch die Unterkünfte waren allesamt empfehlenswert: vergleichsweise luxuriös das Appartement des Hotels in Rerik, sehr gemütlich und gut gelegen die Ferienwohnung in Baabe auf Rügen und untadelig auch unser Zimmer in der Pension Hansen in Sahrensdorf auf Fehmarn.

 

Für Menschen wie wir, die gern Rundreisen mit mehreren Stopps absolvieren, ist es leider in der Hauptsaison besonders schwierig, passende Quartiere zu finden. Gerade auf den Inseln gibt es die meisten Unterkünfte nur wochenweise zu mieten. Es zeigt sich, dass insbesondere kleinere Hotels außerhalb der üblichen Touristenhochburgen eine gute Alternative zur komfortablen Ferienwohnung oder zum Zimmer mit Frühstück bilden, die nicht einmal preislich aus dem Rahmen fallen muss.

 

Unser diesjähriger Favorit unter den Urlaubszielen ist eindeutig Rügen. Hierhin werden wir wohl noch einmal zurückkehren. Rerik ist als eher verschlafene Ortschaft ein attraktives Ziel speziell für Familien und Kurzreisende, aber auch für alle, die einerseits Ruhe und Erholung suchen und andererseits einen schönen Strand nutzen möchten. Fehmarn bietet wie Rügen eine gute Mischung aus nahezu unberührter Natur, traumhaften Stränden und lebhaften Zentren. Verwundert waren wir über den Ruf Rügens als Radfahrerhochburg, denn das Befahren der dortigen Straßen empfanden wir bereits als Autofahrer nicht immer als ganz ungefährlich. Merke: nicht nur Einheimische brettern mit größtmöglichem Tempo durch die engsten Alleen, sodass uns die Lust auf Erkundungstouren per Rad gründlich vergangen ist.

 

Cachen kann man immer und überall. Auf Fehmarn gibt es dank des „Hauptverantwortlichen“ mit dem Decknamen „Hein Blöd“ inzwischen bestimmt alle 10 m einen Cache zu finden. Unser Projekt „Fehmarn leercachen innerhalb von 4 Tagen“ ist kläglich gescheitert. Hilfreich zur Ausübung dieses Hobbies ist auf jeden Fall das Vorhandensein eines Internetzugangs, mit dem einige wenige Vermieter von Urlaubsunterkünften bereits zu werben beginnen. In Hotels muss dafür in der Regel gezahlt werden. In Rerik waren es 6 Euro pauschal für den gesamten Aufenthalt. Bei Privatanbietern ist der Internetzugang – so vorhanden - meist im Mietpreis inbegriffen, so geschehen auf Rügen und auf Fehmarn. Merkwürdigerweise gibt es beispielsweise in Burg auf Fehmarn genau ein Internetcafé, das man alternativ nutzen könnte, falls man keinen in seiner Unterkunft verfügbar hat. Ziemlich magere Ausbeute. Dafür bot der von uns schon empfohlene Italiener in Baabe seinen Besuchern einen kostenlosen W-LAN-Zugang als Service. Geht doch!

 

Übrigens hat der Selbstversuch in Sachen „Lisa allein zu Haus“ allem Anschein nach einwandfrei geklappt. Nicht nur, dass keine Schäden an Mobiliar und Kind festzustellen sind, das Kind empfing uns zudem noch mit einer selbst gekochten Mahlzeit, die wirklich lecker war. So macht Elternsein zur Abwechslung auch mal richtig Freude! Gerade pubertätsgeplagte Familien werden wissen, was wir meinen.