12.12.2018 :: ###SPRACHE### :: ###DRUCKVERSION###
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Von Doncaster (ENG) nach Invergarry (SCO) - rund 590 km
Endlich wieder da!
Traumhaft: unser Hotel
Auch traumhaft: unser Zimmer
Blick aus dem Fenster
In der Lobby
Im Lesezimmer
Unser Platz am Fenster
Unser Platz im Speisezimmer
O Tannebaum!
Gartenszene
Die Spitzen von Invergarry Castle
Invergarry Castle
Schiffswrack im Loch Oich

Nicht nur was fürs Auge: Glengarry Castle Hotel am Loch Oich

Auf der Fähre von Dünkirchen nach Dover stellten wir fest, dass die Pfundnoten, die wir von unserem letzten Aufenthalt in Schottland (2006) übrig behalten hatten, seit ein paar Monaten nicht mehr als gültiges Zahlungsmittel galten. Eine Währungsreform hatte stattgefunden. Oh Mann! Also würden wir im Lauf der Reise eine Möglichkeit finden müssen, die alten Banknoten gegen gültige einzutauschen.

Notgedrungen zogen wir uns am Bargeldautomaten auf dem Schiff einen Grundstock für die ersten Tage. Der Tauschkurs war wenig vorteilhaft, aber es blieb keine Wahl. Im Postamt von Fort Augustus - ein Tipp der Tourist-Information vor Ort - würden wir am Dienstag unseren Altbestand unentgeltlich umgetauscht bekommen. Toller Service!

Nun sollte unser Urlaub endlich richtig anfangen, und zwar in Invergarry, genauer im Glengarry Castle Hotel. Wie der Name schon sagt, steht das Hotel auf dem gleichen Grundstück wie das ehemalige Schloss von Invergarry, das leider nur noch als Ruine vorhanden ist. Der umgebende Zaun verhindert den Zutritt und ein Ablichten ohne Maschendraht - leider!

Ohne das weitläufige Anwesen verlassen zu müssen, kann man sich tatsächlich stundenlang mit Fotografieren befassen, wenn man mag. Wir mögen bekanntlich. Manche Motive scheinen förmlich jahrhundertelang geduldig auf die Fotografen gewartet zu haben, wie der schmächtige Tannenbaum im ähnlich bescheidenen Gärtchen des Hotels, den wir bei unserem Rundgang entdeckten. Den wirklich nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag, ihn zu unserem Weihnachtsbaum 2014 zu machen, kommentierte unsere Tochter kurz und knapp: "Jo, bring mit!" - ohne Worte.

Wo ein Schloss dem Hotel den Namen gibt, sehen auch die Zimmer entsprechend aus: wir hatten ein Himmelbett, einen tollen Blick aus dem Hotelfenster und einen klasse Platz zum Abendessen!

Per Gongschlag werden die Gäste allabendlich ins Gourmet-Restaurant gerufen - Vorreservierung dringend anzuraten. Aus der recht überschaubaren Karte wählten wir uns ein 3-Gang-Menü, das zu den besten zählt, die wir auf der ganzen Fahrt zu uns genommen haben - natürlich mit passenden Weinen.

Nicht ganz ohne Skrupel schlugen wir übrigens am nächsten Abend bei der Empfehlung der sehr aufmerksamen Bedienung zu: wir bestellten das wohl beste Haggis, das wir je gegessen haben (kein Wunder: es war unser erstes). Ohne Scherz: es schmeckte tatsächlich hervorragend!

Die kurze Regenphase am ersten Nachmittag vor Ort hatten wir bei Scones und Tee im Lounge-Room mit Blick auf den Loch Oich überbrückt. Auch das Ale am nächsten Spätnachmittag mundete hervorragend. Genuss und Entspannung pur, so hatten wir uns das vorgestellt!

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