12.12.2018 :: ###SPRACHE### :: ###DRUCKVERSION###
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Tauchgondel von Sellin
Seebrücke von Sellin
Wanderung bei Alt-Reddewitz
Landschaft bei Alt-Reddewitz
Landschaft bei Alt-Reddewitz
Landschaft bei Alt-Reddewitz

Mitbringselbeschaffung und Stippvisite in Gardelegen

Gegen Ende unseres Urlaubs stand die Beschaffung netter Mitbringsel auf dem Programm. Das schien ein eher schwieriges Unterfangen zu werden, selbst wenn man sich wie wir vorsichtshalber direkt nach Sellin orientiert.

Die Wahl fiel letztlich auf eine Flasche „Rügengeist“, einen Badezusatz mit Rügener Heilkreide und Sanddorntee. Erst als wir diese Auswahl im Gepäck hatten, entdeckten wir die Möglichkeit, bei einem Ökohof ganz in der Nähe unserer Unterkunft selbst erzeugte Wurstwaren einzukaufen.

Unser Versuch, an einem der letzten beiden Aufenthaltstage den Laden zu seinen Öffnungszeiten zu betreten, scheiterte daran, dass der Eigentümer sich „auf der Weide“ befand (so das Schild). Schade.

Erfolgreicher gestaltete sich der Einkauf einer anderen Besonderheit: Rügener Whisky und Edelschnäpse in der Mönchsguter Hofbrennerei „Strandgut“. Wieder hatte uns unvermutet unser Hobby Geocachen hierher nach Alt Reddewitz geführt.

Und wenn man schon hier oben ist, dann macht man sich am besten auch gleich auf den Weg ganz bis zur Spitze der Landzunge Reddevitzer Hövt (das sind noch einmal rund 2 km Wanderung), auf der man Pflanzen und Szenen entdecken kann, die einem das Herz aufgehen lassen.

 

 

Hungrige und durstige Wanderer kehren an diesem Inselzipfel schließlich in die Gaststube „Having-Hof“ ein, wo man beispielsweise höchst-schmackhafte Bratkartoffeln mit Matjes und Salat verzehren kann.

Mit dem Auto gelangt man nur zum Gasthof, wenn man dort wohnt (er hat Ferienwohnungen zu vermieten) - für Radfahrer eine nahezu ideale Adresse. Wir hatten das Auto auf dem Parkplatz der Brennerei stehen gelassen und genossen Wind, Sonnenschein und Ausblick in vollen Zügen.

 

Mit unseren Mitbringeln im Gepäck machten wir uns auf zum Verwandtschaftsbesuch in Gardelegen. Hier hatten wir uns für eine Nacht im "Schwarzen Reiter" einquartiert. Als wir diese Wahl unserer Verwandtschaft meldeten, war leichtes Zögern vernehmbar.

Und in der Tat fanden wir uns in einer Baustellensituation wieder und in einem Zimmer, das abgestanden roch und bestenfalls als Monteursbleibe durchgehen würde. Dafür haben wir beim hervorragenden Frühstück für unglaubliche 3 Euro überaus interessante Gespräche mit dem Besitzer und Wirt geführt, der einmal Bürgermeister des Ortes war.

Wir drücken ihm die Daumen, dass die schon begonnene Renovierung des Traditionshauses wie geplant beendet werden kann. Das wäre für uns ein Argument, noch einmal dort einzukehren.

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