12.12.2018 :: ###SPRACHE### :: ###DRUCKVERSION###
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Schloss Ralswiek
Unter'm Buchendach
Pyramideneiche
Details der Pyramideneiche
Details der Pyramideneiche
Kastanie von 1835
Detailaufnahme der Kastanie

Unter Seeräubern und Baumriesen

Wir haben uns bei unseren Erkundungstouren hauptsächlich den weniger bekannten Ortschaften zugewandt und auch hier einiges entdeckt, was den Besuch lohnt.

Als erstes sei der Schlosspark von Ralswiek erwähnt, in dem mehrere teils mehr als hundertjährige Baumriesen mit erstaunlicher Wuchsform zu entdecken sind.

Ralswiek macht vor allem im Sommer von sich reden, seit es die Störtebecker Festspiele veranstaltet. Bei unserem diesjährigen Aufenthalt wurde heftig an der Freilichtbühne und den zugehörigen Schiffen gearbeitet.

Von Ralswiek aus starten auch die Ausflugsschiffe nach Hiddensee. Wir hatten uns überlegt, unseren Ausflug von 2008 dorthin zu wiederholen, weil wir in der sommerlichen Hitze damals den Weg zum Leuchtturm auf den Dornbusch nicht geschafft hatten.

Außerdem standen Ausflüge nach Bornholm oder Trelleborg zur Debatte. All das haben wir letztlich wieder vertagt.

Wettertechnisch hatten wir im Verlauf unseres Aufenthaltes die gesamte Bandbreite von Starkregen bis stahlenden Sonnenschein – mitunter auch am selben Tag und immer entgegen der Wettervorhersage.

Einen solchen trüben Regentag nutzten wir zum Schießen unserer Baumfotos in Ralswiek.

Wir hatten nämlich von unserem Kursleiter Manfred Delpho beim Workshop im Reinhardtswald gelernt, dass für solche Bilder Sonnenschein geradezu kontraproduktiv ist.

Bis zum Mittag hatten wir die durch ihren medusenhaften Wuchs auffallende Pyramiden-Eiche bis ins Detail abgelichtet. Wie viele der hier stehenden Bäume war sie Anfang des 19. Jahrhunderts gepflanzt worden.

Uns beschäftigten neben dieser Attraktion noch eine ebenso alte Kastanie und eine sehr ausladende Linde.

 

 

Damit hatten wir uns an diesem Tag eine Pause im „Störti“ verdient, dem Restaurant mit Biergarten, in dem auch das Störtebecker-Team (an vorreservierten Tischen) sein Mittagessen einnahm.

Leider sind uns die Gesichter der Darsteller nicht geläufig, sodass wir nicht beurteilen können, welchen lokalen Star wir dort zu sehen bekamen.

Wir registrierten, dass immer mehr sonnige Abschnitte auftraten, und steuerten das nächste fotografisch interessante Ziel an: Vitt, das pittoreske Fischerdorf unweit von Kap Arkona.

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