12.12.2018 :: ###SPRACHE### :: ###DRUCKVERSION###
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Das Internet

Als die Welt des Internets für uns noch neu und unbekannt war, fanden wir den Einstieg - und zum Nick Fredi - über die Teilnahme an Chats und Newsgroups. Inzwischen befassen wir uns bei aller Affinität zur digitalen Welt kritisch mit den Möglichkeiten und Gefährdungen des sogenannten sozialen Netzwerkens.

 

Bisher feststehende Erkenntnisse: Man muss nicht alles mitmachen und vor allem nicht alle seine persönlichen Daten offenlegen, auch wenn das manche Netzwerk- oder Forenbetreiber gern hätten! Auch professionell administrierte Foren gleichen zumindest phasenweise einem Irrenhaus, manche sind allen Bedenken zum Trotz klasse gemacht und lohnen immer mal wieder einen Besuch. Wenn da nur nicht diese leidigen Trolle wären ...!

Geocaching

Während sich mancher Besitzer eines Luxusautomobils von einem (schweineteuren) fest installierten Navigationssystem von A nach B lotsen lässt, haben wir uns vor Jahren relativ kostengünstig ein PDA mit GPS-Vorrichtung angeschafft. Eher zufällig stießen wir bei der Recherche nach solchen mobilen Navigationssystemen im Internet auf Mitmenschen, die das Navigieren mittels Sateliten zu einer Art Schnitzeljagd, einer Kombination von Ratespielen und Pfadfindertum benutzten. Das Hobby heißt Geocaching und wird weltweit von tausenden experimentierfreudigen Mitmenschen betrieben.

 

Beim Geocachen geht es letztlich darum, mittels mehr oder minder verschlüsselter Koordinaten ein konkretes Versteck zu finden. Meistens findet man vor Ort in wetterfest verpackten, gut getarnten Behältnissen irgendwelchen Tinneff und darf sich als Finder in einem Logbuch verewigen. Zu jedem Cache (so heißen die Verstecke) gibt es im Internet eine Seite, auf der man folgendes nachlesen kann:

  1. die Beschreibung des Caches: Ausgangskoordinaten und ggf. Aufgabenstellungen zur Ermittlung der Fundkoordinaten
  2. möglicher besonderer Inhalt des Verstecks: beliebt sind sogenannte Geo-Coins und Travel-Bugs, das sind speziell markierte Fundstücke mit jeweils eigenen Beschreibungsseiten inklusive Aufgabenstellung
    und
  3. eine Art Gästebuch, in dem man seine erfolgreich beendete Suche (oder auch sein Scheitern) deklarieren kann.


Kürzlich schafften wir uns zum Betreiben dieses Hobbies ein GARMIN GPSmap 60Csx an, ein zu diesem Zweck noch geeigneteres Gerät als die üblichen GPS-Systeme mit TOMTOM-Software o.ä.

 

Durch das Geocachen sind wir schon ordentlich rumgekommen. Nicht nur in unserem direkten Umfeld sind wir dabei in Gegenden vorgestoßen, von denen wir zuvor gar nicht wussten, dass es sie gibt (allein dafür hat sich der betriebene technische Aufwand schon gelohnt - praktische Heimatkunde!). Auch an unseren Urlaubsorten - auf Fehmarn und sogar in Schottland - sind etliche Caches zu finden, die zwangsweise eine intensive Erkundung der jeweiligen Gegend mit sich bringen. Geschichtsinteressierte, Naturliebhaber und Rätselfreunde aller Länder: geht Geocachen! Etwas Frustresistenz ist allerdings empfehlenswert.

Leuchttürme

Während unserr Schottlandreise 2006 haben wir ein neues interessantes Thema für uns entdeckt: Leuchttürme! Allein in Schottland gibt es davon (nach http://www.nlb.org.uk) 215 an der Zahl. Die meisten davon sind von der Ingenieursfamilie Stevenson errichtet worden, zu der auch der bekannte Schriftsteller Robert Louis Stevenson gehört (Die Schatzinsel, Dr. Jekyll und Mr. Hyde etc.). Wir haben demzufolge auf einer speziellen Leuchtturmseite Fotos und Daten von dutzenden dieser Leuchttürme gesammelt und werden sie nach und nach komplettieren. Wenn uns jemand selbst geschossene Fotos von noch nicht dargestellten Objekten zukommen lassen möchte, freuen wir uns über eine Nachricht und die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Seite.